das projekt

Die Musikwahrnehmung ist fast immer auch von räumlichen Eindrücken geprägt. So orientiert sich das Verständnis von Klang — von der Produktionsquelle her bis hin zum vernehmenden Ohr — an die von der Architektur vorgegebenen räumlichen Dimensionen, an die Proportionen und klangreflektierenden Materialien, sprich: an die Resonanz. Angeregt von den grossen Meistern der Renaissance und deren gelungener Synthese von Klang und Raum, versucht madrigali notturni diese vielfältigen Verbindungen erneut zu untersuchen. Unter Einbezug von zeitgenössischer Komposition sowie alter Vokalmusik, Choreographie und Lichtdesign erprobt dieses nächtliche Spektakel eine Anzahl von unterschiedlichen architektonischen Bauten. Form und Inhalt werden jeweils leicht angepasst, um optimal auf die Umgebung zu reagieren. In diesem Sinne präsentiert sich dem Publikum weniger eine festgefahrene Konzertabhandlung als ein Performance-Laboratoire, in welchem die Sinne gefordert und gewohnte Wahrnehmungsmuster neu definiert werden. Mittelpunkt des abendfüllenden Programms für vier Sängerinnen ist die Musik des Renaissance-Komponisten Adrian Willaert (1490-1562) und seines Schülers Cipriano de Rore (1515/16-1565) sowie eine zeitgenössische intermediale Komposition der Zürcher Komponistin Katharina Rosenberger. Das Libretto besteht aus Satzfragmenten von Francesco Petrarcas (1304–1374) Familiaris IV-I.

Videoclip der Premiere

Videoclip der Schlossmediale

 

madrigali notturni Unterstützung

GROSSEN DANK!

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Präsidialdepartement Stadt Zürich, Musikkommission

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Artephila Stiftung, FONDATION SUISA, Oertli-Stiftung

Sowie freuen wir uns über die Beiträge zu den Gastspielen vom Musikpodium Zürich, Société de Musique La Chaux-de-Fonds, IGNM Basel, Grossmünster Zürich, Gare du Nord Basel und von dem Theater Basel.